1931 realisierte Eberhard Frowein den abendfüllenden Dokumentarfilm DAS KIND UND DIE WELT über die Entwicklung des Kindes in seiner alltäglichen Umgebung. Gezeigt wird, wie das Kind allmählich seinen Lebenraum erobert, erweitert und behauptet. Die versteckte Kamera beobachtet das Kind von den ersten Lebenswochen an bis zum Alter von acht Jahren, wo es zum
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26.9.1997, im Zeughauskino. Frühe Filme mit „graziösen, interessanten, pikanten Damen in reizvollster Decostümirung“ (sic!), wie sie zumeist nur auf sogenannten Herrenabenden gezeigt wurden, sind bisher von der Filmgeschichte schamvoll übersehen worden. Wir zeigen eine Auswahl solcher „pikanter Filme“, die insbesondere von der Wiener Saturn-Film in ihrem „Atelier pour films picants“ zwischen 1907 und
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In der neuen Reihe FilmDokument, die jeweils am ersten Freitag des Monats um 19.00 Uhr stattfindet, werden vergessene und selten gezeigte Dokumentarfilme der deutschen Filmgeschichte vorgestellt. Auch Werbe- und Animationsfilme, Wochenschauen und Propagandafilme finden hier ihren Platz. Zu den Filmen gibt es eine Einführung und ein Informationspapier. Das erste Programm am 5. September
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29.8.1997, im Zeughauskino. Frattani, berühmter Trapezkünstler und Sohn einer Gräfin, kehrt nach vielen Jahren in die Heimat zurück. Dort begegnet er der jungen Tänzerin Madeleine, der zuliebe er seinen gefährlichen Beruf aufgeben will. Das riesige Vermögen der Grafenfamilie soll den beiden ein unbeschwertes Leben ermöglichen. Die Gräfin aber, ihrem Geliebten völlig hörig, will
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25.7.1997, im Zeughauskino. Ein Westberliner Oberstaatsanwalt strengt einen politischen Sensationsprozeß gegen einen vermeintlichen Ostberliner Menschenräuber an, um eine Stelle beim Bundesgerichtshof zu „ergattern“. Der satirisch gemeinte Film paßte nach seiner Fertigstellung 1955 nicht in die aktuelle politische Situation des „Neuen Kurses“. Die Uraufführung folgte erst im Oktober 1957, als die Tauwetter-Periode schon wieder
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27.6.1997, im Zeughauskino. Rechtsanwalt Henry Godfrey lebt ausschließlich für seinen Beruf. Ein gemeinsamer Urlaub an der Riviera soll die Beziehungen zu seiner Frau Elsa wiederbeleben. Doch ein dringender Fall fesselt ihn ans Büro. Alleingelassen schlittert Elsa in eine Beziehung mit einem jungen Maler und wird Opfer einer Erpresserin. Erste Verfilmung der gleichnamigen psychologischen
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30.5.1997, im Zeughauskino. Der Staatsanwalt klagt an ist ein Plädoyer gegen die Todesstrafe: Ein Staatsanwalt verstrickt sich in den Fall eines Menschen, der sich selbst bezichtigt, jemanden in Eifersucht erschlagen zu haben. „An Stelle des Rechtes zur Strafe wird die Pflicht zur Verzeihung proklamiert“ (Hans Feld im Film-Kurier). Die Bauten stammen von Victor
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25.4.1997, im Zeughauskino. Wiederentdeckt zur Reihe Baumeister des Sozialismus Produziert anläßlich des 10. Jahrestages der DDR, als repräsentativer Jubiläumsfilm in Agfacolor. Doch dem SED-Politbüro gefiel der Film, vor allem der angeblich „neutralistische“ und „zu lyrische“ Kommentar von Stephan Hermlin, nicht. Da sich Auslandskopien schon in den DDR-Botschaften befanden, wurde die inkriminierte Fassung nur
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28.3.1997, im Zeughauskino. Eine Zusammenstellung über „40 Jahre Film“, nationalsozialistisch bereinigt. In einer Rahmenhandlung präsentiert Hans Adalbert Schlettow Wochenschau-Ausschnitte, Trick- und Kurzfilme von anno dazumal… Einführung: Jeanpaul Goergen
28.2.1997, im Zeughauskino. Eine Erpressergeschichte. Liebesbriefe einer verheirateten Frau fallen in die Hände eines schurkischen Notars, der als Preis für sein Schweigen die Schwester der Frau begehrt. „Faschingstreiben, lustiger Mummenschanz, Papierschneeballschlachten, ausgelassene Fröhlichkeit alkoholisierter Massen, blauviragierte Rivieranächte, Erzhalunken, unschuldige Mädchen und der dazu gehörende edle Mann, Kartenspiele und treue Liebe, Sensationen und ein
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