1953 gründete sich in Berlin das Kabarett „Die Distel“; im selben Jahr begann auch die satirische Kurzfilmproduktion der DEFA unter dem Markenzeichen DAS STACHELTIER. Während „Die Distel“ noch heute besteht, verschwand der gezeichnete Igel auf schwarzem Grund 1964 schnell von den Kinoleinwänden. Das Verhältnis zur Satire war in der DDR ein schwieriges –
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Der Film FRÜHLING IN PALÄSTINA. BILDER VOM AUFBAU DER JÜDISCHEN HEIMSTÄTTE von 1928 ist als großer Propagandafilm angelegt, der für die jüdische Besiedlung Palästinas werben sollte. Die für die damaligen Verhältnisse sehr aufwändige Produkt – Regie: Joseph Gal-Ezer – macht bekannt mit dem ganzen Ausmaß der Siedlungsprojekte, mit den Anstrengungen in Landwirtschaft und
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Einführung: Günter Agde SUD NARODOW (Gericht der Völker) (SU 1946/1962) NÜRNBERG UND SEINE LEHRE (USA/D 1948) Kopien: Bundesarchiv-Filmarchiv 24. und 25. Mai 2001, Arsenal 1
„Lebende Bilder“ aus Deutschland vor dem ersten Weltkrieg: EINE HOCHBAHNFAHRT DURCH BERLIN (1910), Lachsfischerei bei Laufenburg am Oberrhein (1908), ein Radfahrer-Blumenkorso in Trier (1914), Freiburg als „Perle“ für Freizeit-Tourismus (vor 1914). Frühe und selten gezeigte Filmbilder aus der Hauptstadt und aus der Provinz: Freiburg als wichtiges Zentrum der frühen Kinematographie, lokale Filme eines
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Einführung: Ralf Forster EINE KLEINE KÖNIGSTRAGÖDIE (D 1936) ELBESTADT BEI NACHT. EIN ABENDLICHER STREIFZUG DURCH DRESDEN (D 1937) DON SULFORADO (D ca. 1942) KARLSBADER REISE. IM VOLKSWAGEN AUF GOETHES SPUREN VON WEIMAR NACH KARLSBAD (D 1940) WIR MÄDELS VON ARWA. EIN WERKFILM DER ARWA-BETRIEBSGEMEINSCHAFT (D 1940) KLEINE ELSAßFAHRT (D 1943) SOZIOLOGIE DES COUPÉS
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Einführung: Jeanpaul Goergen DIE STADT DER MILLIONEN. EIN LEBENSBILD BERLINS (D 1925, R: Adolf Trotz) Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv 23. Februar 2001 (Wiederholungen: 1. und 2. April 2001)
Albrecht Viktor Blum arbeitete in den zwanziger Jahren für die kommunistische Prometheus-Film und für Erwin Piscator, für den Evangelischen Preßverband und den Holzarbeiterverband und schuf von László Moholy-Nagy hochgeschätzte Avantgarde-Filme. Blum verstand sich als „Bildschneider“, der vorhandenes dokumentarisches Filmmaterial zu neuen Bedeutungen organisierte. Zwischen 1927 und 1930 schuf Blum zahlreiche kürzere Dokumentarfilme, Tatsachenfilme
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Einführung: Michael Wedel BEGEGNUNG MIT FRITZ LANG (BRD 1963)Kopie: Deutsches Filminstitut – DIF DIE SCHWEREN TRÄUME DES FRITZ LANG / FRITZ LANG (BRD 1974/1990)Kopie: WDR 9. Dezember 2000, Arsenal 2
Nach der Niederlage der nationalsozialistischen Diktatur setzten die Alliierten in den Westzonen auf eine Umerziehung zur Demokratie. Vor allem die Amerikaner bauten in der Re-education auf die Wirkungskraft des Films. Auch nach der Gründung der Bundesrepublik 1949 wurden bis 1953 unter der Marke „Zeit im Film“ an die hundert Kurzfilme produziert bzw. in
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Einführung: Ralf Schenk DIE ZEIT, DIE BLEIBT (DDR 1985, R: Lew Hohmann) Kopie: Progress 27. Oktober 2000, Arsenal