Einführungen: Ralf Forster AUSSCHNITTE VERSCHIEDENER SUBTRAKTIVER UND ADDITIVER FARBFILMAUFNAHMEN (D 1939) THÜRINGEN, DAS GRÜNE HERZ DEUTSCHLANDS (D 1940) GROTESKE (D 1941) MÄRKISCHE FAHRT (D 1942) BUNTER REIGEN (D 1942) FARBE IM FILM (D 1941-44) BUNTES LEBEN IN DER TIEFE (D 1943) WOLKENSPIEL (D 1943) DIE GROßE DEUTSCHE KUNSTAUSSTELLUNG 1943 (D 1943) WARNFARBEN UND
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Walter Ruttmanns Film BERLIN. DIE SINFONIE DER GROßSTADT (1927) hat unsere Sicht auf die moderne Großstadt und ihre filmische Darstellung radikal verändert. Er ist kein populärwissenschaftlicher Kulturfilm, kein Städteporträt mit Postkartenansichten – eher ein Dokument denn ein Dokumentarfilm, den es als Genre noch nicht gab. Nach der Uraufführung am 23. September 1927 lobte
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In den 50er Jahren entstehen in der Bundesrepublik einige bemerkenswerte künstlerische Animationsfilme. Surreale Traumwelten und abstrakte Farb- und Lichtspiele sind zwei wichtige Merkmale dieser Filme; Formexperimente gehen einher mit der Suche nach neuen, zunehmend auch sozialkritischen Inhalten. In TRAUM IN TUSCHE (1952) reflektiert der Maler Georg Engler die Schrecken des Krieges. DER WUNDERTISCH
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„Ich führe euch herrlichen Zeiten entgegen“ hatte Kaiser Wilhelm II. seinen Untertanen versprochen. Fünfzig Jahre später begleitet der Kabarettist Günter Neumann den Durchschnittsbürger August Schulze durch die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Willy Fritsch spielt den kleinen Mann, der blind den Versprechen der jeweiligen Machthaber anhängt und immer wieder unverdrossen HERRLICHE ZEITEN ersehnt.
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Einführung: Michael Wedel DER KANDIDAT (BRD 1980)Kopie: Kinowelt (Fassung von 1982) 26. April 2002, Arsenal 2
Was uns heute als ein etwas betulicher Film über die Kulturgeschichte des Rheins vorkommt, war 1922 nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Ruhrbesetzung eine hochpolitische emotional-patriotische Angelegenheit. Die Ufa selbst charakterisierte ihren abendfüllenden Kulturfilm DER RHEIN IN VERGANGENHEIT UND GEGENWART als national-historisches Werk. „Eine schöne und große nationale Tat“ lobte der Kinematograph und
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Berlin zur Kaiserzeit: die Großstadt als Attraktion und die Attraktionen der Reichshauptstadt in seltenen Filmdokumenten. Der Kinematograph als neue Sensation übt sich als Chronist der Zeit. Herrscher stellen sich und Erfinder ihre technischen Neuerungen vor. Die „lebenden Photographien“ der frühen Kinematographie inszenieren Bewegung und Zeitgeist. Der Beschleunigung des modernen Lebens entspricht das Großstadtgewühl
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Der erste Dokumentarfilm über die Konzentrationslager entstand Ende 1945, hergestellt von der amerikanischen Militärverwaltung in Deutschland: DIE TODESMÜHLEN. Regie führte aus der Tschechoslowakei stammende und filmerfahrene Hanus Burger, Leutnant bei der Psychological Warfare Branch, aber kein geringerer als Billy Wilder bestimmte schließlich das Aussehen des Films. In nur 22 Minuten versucht er, die
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Ein Wiedersehen mit einem Klassiker: UM’S TÄGLICHE BROT (HUNGER IN WALDENBURG), aufgenommen im Januar 1929 im schlesischen Kohlenrevier. Der Film von Phil Jutzi und Leo Lania beruht auf authentischen Berichten und Erzählungen der Kohlenarbeiter und dokumentiert in Form einer Spielhandlung eine heute kaum noch vorstellbare Armut und Not. „Ein Filmbericht“ – so der
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Seit den Anfängen der Kinematographie konnten Film-Amateure immer auch Filme für den Heimbedarf kaufen: zerschnittene Kinofilme, abgespielte Wochenschauen, aber auch Kurzfassungen gängiger Filme – ein noch unerforschtes Kapitel Filmgeschichte. Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens präsentiert CineGraph Babelsberg, Berlin-Brandenburgisches Centrum für Filmforschung e.V., ein Programm mit Kurzfassungen großer Filme auf 16mm und Super8. Unter dem
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