Einzelaufnahmen, in regelmäßigen Abständen durchgeführt, offenbaren das Wunder des Wachstums, Aufblühens und Verwelkens von Blumen und Pflanzen. Die Zeitrafferkamera macht sonst unsichtbare Vorgänge sichtbar: Es entstehen synthetische Bewegungen von eigenartigem Reiz, der auch die Avantgarde beeindruckte. DAS BLUMENWUNDER von 1926 beginnt als Kulturfilm: Allegorische Tänze – u.a. mit Maria Solveg in ihrer ersten
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Das Filmprogramm behandelt einen Zeitraum, in dem sich das Medium Fotografie als Allgemeingut in der bürgerlichen Lebenskultur etablierte. Nach dem Gang zum Fotografen, um ein Porträt aufzunehmen, sollte nun selbst fotografiert oder gefilmt werden. Die Industriealisierung der Kamera- und Filmproduktion in den dreißiger Jahren entspricht nicht nur der Logik einer zunehmenden Hochtechnologisierung der
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Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 und die Zerschlagung der Gewerkschaften wollte die Deutsche Arbeitsfront (DAF) den Gegensatz zwischen Kapital und Arbeit durch eine „Volks- und Leistungsgemeinschaft“ ersetzen. Wenig bekannt ist, dass die DAF eine eigene Filmabteilung unterhielt, die im wesentlichen die sozialen Angebote und Leistungen für ihre ca. 23 Mio. Mitglieder
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FRÜHLING OHNE SONNE (Österreich 1953): Der Film geht der sozialen und kulturellen Situation österreichischer Kinder und Jugendlicher nach. Er untersucht kritisch, wie staatliche Einrichtungen und Institutionen ihrer Verantwortung gegenüber den Heranwachsenden gerecht werden, und setzt sich für die Rechte der Kinder ein. „Eltern und allen, die sich Kindern gegenüber, eigenen wie fremden, wollte
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„DEUTSCHLANDBILDER ist ein Kompilationsfilm, der aus Archivmaterial von Kulturfilmen aus der Nazizeit zusammengestellt ist. Prinzip war, jene explizit oder von vornherein politischen Filme zu vermeiden; also jene Filme von Paraden, Kundgebungen, Reden, Parteitagen etc., die das Argumentieren allzu leicht machen. Die Nazis schätzten den Kulturfilm. Sie haben eine Flut von Bildern über Deutschland
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Herbert Viktors Farbfilm-Reportage über Israel PARADIES UND FEUEROFEN von 1958 erhielt nicht nur das Prädikat „besonders wertvoll“, sondern auch das Filmband in Gold für den besten abendfüllenden Dokumentarfilm des Jahres. In seinem nüchtern-sachlichen Stil erkannte die Filmbewertungsstelle eine „durchaus eigene, neue Leistung der Filmreportage (…); hier wurde der Bericht zur Kunstform gesteigert.“ Als
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FilmDokument im Februar stellt zwei Frauen vor, die um 1930 ihre abenteuerlichen Reisen mit der Filmkamera dokumentierten: Clärenore Stinnes war Europas erfolgreichste Rennfahrerin, Elly Beinhorn eine der weltbesten Sportfliegerinnen, die 1930 als erste Frau allein über die Alpen flog. Von ihrem Afrika-Flug 1933 brachte sie den Film BEI DEN DEUTSCHEN KOLONISTEN IN SÜDWEST-AFRIKA
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1929 setzte sich der Tonfilm in Deutschland endgültig durch. Die ersten Tonfilme aber waren Kurzfilme. Sie sollten das immer noch umstrittene Medium nobilitieren, die Leistungsfähigkeit der neuen Technik demonstrieren und kostengünstig neue ästhetische Lösungen ausprobieren. Heute vermitteln sie uns einen Eindruck von der Experimentierfreude und Kreativität der Tonfilmpioniere in diesem entscheidenden Jahr des
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Einführung: Michael Wedel AUTOBAHN (BRD 1957) GESICHT VON DER STANGE? (BRD 1961) Kopie: Bundesarchiv-Filmarchiv MENSCHEN IM ESPRESSO (BRD 1958) DIE STADT (BRD 1960) Kopie: Filmmuseum München BRUTALITÄT IN STEIN (BRD 1960) Kopie: Stiftung Deutsche Kinemathek 12. Dezember 2002, Arsenal 2
Einführung: Jan Kindler ERINNERUNG AN DIE SKAGERRAKSCHLACHT (D 20er Jahre)DIE SKAGERRAKSCHLACHT (D 20er Jahre)DIE SKAGERRAKSCHLACHT (D 1921)STAHLHELM-NORWEGENFAHRT 1928 (D 1928) GEDENKT DER HELDEN VOM SKAGERRAK! (D 1934)SKAGERRAK 1935/36 (AvT) KLAR SCHIFF ZUM GEFECHT (D 1937) Kopien: Bundesarchiv-Filmarchiv 29. November 2002, Arsenal 2